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Jahresbericht 2015/16 Volleyball-Juniorinnen

Bestand: 16 Mädchen

Letzte Saison 2014/15 hatten wir an zwei Meisterschaften teilgenommen, U15 und U17. Da in der Saison 2015/16 Alisa, Ezgi, Kristina, Raja und Suhejla nicht mehr U17spielen durften und zu 

wenig junge Spielerinnen nachgekommen waren, um an der U17-Meisterschaft teilzunehmen, hatten Niggi und ich beschlossen, vorerst mit den Mädchen an der Damen-Plausch-Meisterschaft teilzunehmen und selber auszuhelfen, wenn sie zu wenig gewesen wären. Der Anmeldeschluss der Juniorinnen-Meisterschaft war erst im August 2015 und dort hatten wir noch Zeit zu entscheiden, ob wir teilnehmen.

Doch, erstens kommt alles anders, zweitens als man denkt. Da Niggi den Austritt aus dem Verein gegeben und somit auch die Jugendriege aufgegeben hatte, stand ich alleine da und musste mich neu orientieren. Noch eine Damen-Plausch-Mannschaft anzumelden schien mir nicht sinnvoll. So empfahl ich den Älteren ab sofort das Training von Sascha am Freitag zu besuchen und weiterhin am Dienstag oder Donnerstag bei mir zu trainieren. Damit hatten sie die Möglichkeit sich zu verbessern und allenfalls an der Meisterschaft der Damen-Plausch-Mannschaft mitspielen zu. Ich hoffte auf weitere Zugänge um mit den jüngeren Mädchen U17 spielen zu können.

Als es aber im August darum ging, die Juniorinnen-Meisterschaft anzumelden, waren es noch immer zu wenige Mädchen. Weder eine U17 noch eine U15 Mannschaft konnten wir stellen. U19 wäre noch eine Option gewesen, doch dort spielen hauptsächlich sehr gute Mannschaften wie Therwil, Bubendorf etc. Dafür hätten wir zwar zusammen mit den Jüngeren, Andjela, Almira, Donika, Luna, Pegah, Sueda und Yaren, genügend Spielerinnen gehabt, aber leider haben die meisten jüngeren Mädchen, erst an einer Meisterschaft teilgenommen und der Trainingsbesuch der Jüngeren liess auch zu wünschen übrig. Sie wären alle - auch die älteren Mädchen – ziemlich überfordert gewesen und das hätte bestimmt keinen Spass gemacht.

Die Trainings am Dienstag und am Donnerstag wurden gut besucht. Es standen jeweils zwischen 7 bis 10 Mädchen in der Halle. Ab August 2015 habe ich den Trainingsbetrieb etwas gelockert. Wir mussten ja nicht auf die Meisterschaft trainieren, daher viel das Eintrainieren und Besprechen der Aufstellung weg. Wir widmeten uns vermehrt dem Angriff und spielten noch nach den Übungen.

Anfangs 2016, nachdem ich den Mädchen mitgeteilt hatte, dass ich meine Tätigkeit als Trainerin nach den Frühlingsferien aufgeben werde, hat der Trainingsbesuch ziemlich nachgelassen. Oft standen wir nur noch zu fünft in der Halle. Schade!

Wir hatten folgende Zugänge: Lara, Sinem, Tamara und Virginia sowie zwei Abgänge, Adjela und Valentina.

Die Juniorinnen haben an beiden Quer durch Basel (2015 und 2016) beim Aufstellen der Garnituren und Einrichten des Festzeltes mitgeholfen. Am Sternmarsch vom 22. August 2015, anlässlich 125 Jahre Turnverein St. Johann, haben 5 Mädchen an der ÖV-Tour, 2 am Inline Skating und 5 am Fox-Trail teilgenommen. Doch einige haben den Fox-Trail mit Einkaufsbummel verwechselt und kamen sehr viel später am Treffpunkt an. Am 13. April 2016 bin ich mit den Mädchen in Mels Bar Pizzaessen gegangen. Als Abschiedsgeschenk habe ich von den Volleyball-Juniorinnen einen Volleyball mit Unterschriften erhalten, was mich sehr gefreut hat.

Rückblick

Vor ca. 25 Jahren erwähnte ich im Vorstand, dass ich gerne in der Jugendriege mithelfen möchte. Und schon stand ich am darauffolgenden Donnerstag bei Monika Hoch in der Turnhalle. Meinen ersten KiTu-Kurs habe ich 1992 besucht. Wir übten mit den Kindern den Purzelbaum, den Feldaufzug, Ringturnen, Trampolin Springen etc. Auch standen Spiele, wie Völkerball, Ballbrulé, Sitzball und vieles mehr auf dem Programm. Im Frühling übten wir für den Stablauf für das Quer durch Basel. Im Sommer trainierten wir bei schönem Wetter draussen in den Langen Erlen auf dem Vita Parcours, gingen Schwimmen oder auf die Matte vor dem Schulhaus. Im Winter übten wir für unseren Auftritt an der Jahresfeier des Turnvereins. Als Monika Hoch die Jugendriege abgab, trat Charlotte Schüpfer an ihre Stelle.

Sascha und Ruth hatten die Idee mit den Kindern statt zu Turnen Volleyball zu trainieren. Wir verteilten Flugblätter und schon hatten wir viele kleine und grössere Kinder in der Halle. Charlotte, die aus dem Turnen kam machte das Einwärmen und wir drei anderen übernahmen den technischen Teil. Schon bald teilten wir die Kinder auf und mieteten eine zusätzliche Halle. Charlotte trat zurück, Sascha übernahm zusammen mit Christelle die älteren Mädchen, Ruth und ich übernahmen die jüngeren Kinder, Mädchen und Knaben gemischt. Ruth trat zurück, Niggi sprang ein. Wir  machten zusammen den J+S-Leiter und begannen an den Meisterschaften teilzunehmen. Wir übergaben Martin die Knaben und trainierten nur noch Mädchen.

Nach rund 25 Jahren habe ich die Jungendriege resp. Volleyball-Juniorinnen Ende März abgegeben. Janine, Lisa, Flurina und Debora übernahmen sie. Sascha mit seiner Erfahrung unterstützt sie dabei und steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Ich bin froh und dankbar, dass Sascha Nachfolger gefunden hat und wir die Jugendriege nicht auflösen müssen. Ich wünsche den neuen Leitern viel Spass und Erfolg beim Leiten und Trainieren der jungen Volleyballerinnen. Für mich waren all die Jahre nicht nur ein Geben, sondern auch ein Nehmen. Die Arbeit mit den Jungen hat mir sehr viel Freude bereitet und ich konnte auch sehr viel dazulernen.

Ich danke allen ganz herzlich, die mich während der letzten Saison unterstützt haben.

Doris

   

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