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Damenriege

Damenriege

Wir sind eine Gruppe von aufgestellten Damen im Alter von 50 bis 80+ Jahre, die sich gerne bewegen und fit bleiben möchten. Wir bewegen uns gerne zu Musik, was die Kondition, die Koordination und die Konzentration fördert. Mit sanftem Krafttraining stärken wir unsere Muskulatur, inklusive die Lachmuskeln! Auf einem jährlichen Ausflug und bei verschiedenen Anlässen im Verein wird auch das Gesellige gepflegt.

 

Fühlst Du Dich angesprochen, komm doch unverbindlich mal bei uns vorbei und mach mit. Wir sind jeweils am Donnerstag von 20 Uhr bis 21:15 in der Vogesenhalle.

Ich bitte Dich um kurze telefonische Anmeldung unter der Tel. Nr. +41 79 863 48 42.

Barbara Wilmering Wetter

 

 

 

 

 


Was war wohl speziell an diesem Jahr? Eigentlich nichts, ausser, dass eine Jahresfeier stattgefunden hat, an der wir nichts zum Programm beigetragen haben, einen Ausflug, der voller Überraschungen war, es gab ein paar gesundheitsbedingte Absenzen und wir haben eine neue Turnerin seit gut einem Jahr. Doch nun alles der Reihe nach:

 

Der Turnbetrieb hat normal im neuen Jahr begonnen. Ein harter Kern, das sind neun bis 12 Damen, packen regelmässig am Donnerstag Ihre Turntasche und pilgern abends in die Vogesenhalle um gemeinsam etwas für den Körper und das Gedächtnis zu tun. Eine kleine „Combi“ zum Aufwärmen regt den Kreislauf und das Gehirn an. Anschliessend gibt es ein paar Übungen für die Kraft und Beweglichkeit und einen Hauptteil mit einem Handgerät oder einem Spiel. Zur Entspannung dienen ein paar Dehnübungen, die die Turnstunde abrunden. Mein Ordner ist schon prall gefüllt mit meinen Notizen zu den Lektionen seit Oktober 2002. Sie geben mir immer wieder Ideen für die Planung der neuen Lektionen. Manche Übungen führen wir heute in der „Light-Version“ aus, denn sie wären sonst zu streng. Wir werden alle älter und ab und zu plagen uns kleine Zipperlein. Mal sind’s die Augen, mal die Gelenke, das Herz oder die Psyche, die einem das Leben schwer machen. Doch schlussendlich sind wir alles gesunde, robuste, aktive und lebensfrohe Frauen, die schnell wieder auf den Beinen sind. Besonders freut mich, dass Mina wieder dabei ist!

 

Im diesem Jahr durfte ich fünf aktiven Turnerinnen zwischen 65 und 75 zum runden oder „halbrunden“ Geburtstag gratulieren. Der ältesten aktiven Dame habe ich schon vor zwei Jahren zum 85. Geburtstag gratuliert! Es gibt auch noch ein paar Aktive in meinem Alter, die noch nicht pensioniert sind. Trotz des breiten Altersspektrums harmonieren wir recht gut. Es gibt oft was zu Lachen, was auch zum Turnen gehört. Beim Durchblättern meiner Notizen ist mir aufgefallen, dass die meisten Damen schon 2002 an meinen Turnstunden teilgenommen haben. Wir sind eine stabile Truppe mit mässigem Zuwachs. Brigitta, unser neustes Mitglied, turnt und walkt nun auch schon mehr als ein Jahr mit uns. Leider ist Gina, eine langjährige aktive Turnerin im Januar 2015 im 88. Lebensjahr verstorben.

 

Im vergangenen Jahr war ich privat sehr engagiert und hatte den Kopf nicht frei, um mir eine Choreografie für einen Auftritt an der Jahresfeier auszudenken. Ich hoffe, das nächste Mal wieder mit einer Darbietung dabei zu sein. Dafür waren wir wie immer bei Helfereinsätzen aktiv. Beim „Quer“ mehr mit „Kuchen backen“, da die Einsätze auf die Riegen verteilt wurden, aber bei der Kleinhüninger Jahresfeier waren wir wieder mit tatkräftigem Einsatz präsent. Ich möchte mich hiermit bei Allen für Ihre Bereitschaft bedanken.

 

Das Highlight des letzten Sommers war der 2-tägige Ausflug in die Rheinschlucht. (Bericht im letzten Mitteilungsblatt). Es war eine Tour mit vielen Varianten und Überraschungen, aber es war trotzdem ein schönes gemeinsames Erlebnis. Therese wagt nach Ihrer Verletzung auch schon wieder zu Turnen!

 

Ich hoffe, wir geniessen noch weitere gemeinsame und schöne Stunden, in der Turnhalle, bei einem Helfereinsatz, an einem Geburtstag, gäll Clärli, an einem Ausflug und anderen Gelegenheiten. In dem Sinn wünsche ich Allen ein gesundes und freudiges Turnerjahr 2015.

Barbara Wilmering Wetter

 

Die Züge waren reserviert, das Kollektivbillett gekauft, den Starterkaffee nach der Zugsfahrt organisiert, Hotels und Nachtessen reserviert, kurzfristige Abmeldung einer Person vorgenommen, Rucksack gepackt, Landkarten nicht vergessen, ein Quiz vorbereitet um die Berichtschreiberin auszuwählen,......................

dr-ausflug 2014Ziemlich entspannt, mit Vorfreude auf die kommenden zwei Tage, spazierte ich um 7Uhr über die Bahnhofspasserelle zum Treffpunkt. Praktisch alle Teilnehmerinnen waren schon da. Ich begann gleich die Kontrollmarken zu verteilen. Ich hatte eine ½Tax-Karte zu wenig! Kann doch nicht sein! Des Rätsels Lösung, Silvia hatte zwei Karten bekommen, weil diese zusammen klebten. Ist das nicht Heidi, die dort rumsteht? fragte eine Teilnehmerin. Es war Heidi, mit Rucksack und Wanderschuhen, die uns alle begrüsste und freudig verkündete, dass sie auch mitfahren werde. Habe ich was übersehen? Sie war nicht auf meiner Liste. War sie auch nicht, denn Sie hätte sich erst vorgestern entschlossen mitzufahren und nun Billett und Hotel für sich organisiert.

Der fünftletzte Wagen im Zug nach Chur war für uns reserviert. Nun hatten wir genug Zeit zum Plaudern, und für mein Quiz. Ich dachte ich stelle ein paar Fragen über den Rhein, da wir in der Rheinschlucht wandern werden und alle mehr oder weniger in Basel wohnen. Ich wollte wissen, welche Länge der Rhein hat bis zur Mündung ins Meer, durch welche 6 Staaten er fliesst und wo er entspringt. Das kam nicht bei Allen gut an, denn Geographie ist nicht Jederfrau's Lieblingsfach. Wir liessen diese Entscheidung, wer nun den Bericht schreibt, beiseite und genossen die Zugsfahrt. Unser Zug hatte Verspätung, die RhB in Chur hat aber auf uns gewartet.

Die Wandertruppe, noch elf Teilnehmerinnen, folgten weiterhin dem schönen Vorderrhein-Wanderweg mit vielen schönen Einblicken in die Schlucht. Vor Castrisch führte der Weg über ein offenes Feld, dann an der kleinen RhB-Station vorbei und wieder zurück ans Rheinufer. Wieder mal genossen wir den Ausblick.“ Es fehlen doch drei Kolleginnen“? stellte ich fest. Ich lief zurück und sah gerade noch, wie die Drei in die entgegengesetzte Richtung wanderten. Sie hätten uns nicht mehr gesehen und gedacht, dass sie nun schon zu weit gegangen seien und liefen wieder zurück. Wieder vereint, nahmen wir die letzte Etappe unter die Sohlen. Kurz vor Ilanz begegneten wir einer Dame mit einem Hund, die mich ansprach, ob wir die Gruppe aus Basel seien, die bei Ihnen übernachten werden. Die Ersten seien bei Ihr schon einquartiert. Da war ich froh, dass die „Bahntruppe“ auch schon das Hotel gefunden hatte. Doch was ist da hinten passiert? Ich entschuldigte mich bei Frau Müller, dass ich sie so stehen liess, und eilte zu meinen Kolleginnen. Therese sass am Boden und klagte über Schmerzen im Handgelenk, denn sie sei gestürzt. Das sah nicht gut aus. Schnell kam Vally mit Dreiecktuch, elastischer Binde und ihren Einlegesohlen und Katy gab der Patientin ein Schmerzmittel. Wir stützten das Handgelenk mit den Sohlen und fixierten den ganzen Unterarm mit einer elastischen Binde. Mit dem Dreiecktuch knüpften wir eine Trageschlaufe für den dr-ausflug 2014 01Unterarm, zur Entlastung. Frau Müller bot uns an, später mit Therese ins Spital von Ilanz zu fahren. Tapfer marschierte sie noch die letzten 15 Minuten zum Hotel Glenner. Katy begleitete sie ins Spital. Da das Hotel Glenner nur vier Zimmer anbietet, mussten wir uns in zwei verscheidene Hotels aufteilen. Die Damen, die im Hotel Rätia untergebracht waren, marschierten nun ins Städtchen. Im Hotel erfuhr ich, dass auch hier schon ein paar eingecheckt hätten. Dann hat’s ja prima geklappt mit der Hotelaufteilungsliste, die ich Rosette mitgegeben hatte! Nun brauchte ich aber zuerst mal eine Pause! Zu fünft setzten wir uns auf die Terrasse und genossen unser verdientes Panachée.

Da wir unser Nachtessen im Hotel Glenner reserviert hatten mussten wir noch einen 10 Minuten Spaziergang dorthin einrechnen. Also, ab unter die Dusche! Aber wo? Unsere Etagendusche war noch eine Abstellkammer! Eine Etage höher hat’s dann geklappt. Das Hotel wurde renoviert, es war noch nicht alles fertig. Dorli und Jacky hatten dafür eine Hightech-Dusche und mussten zuerst das normale Licht dafür finden. Beleuchtung in rot und blau, blinkend oder eher schummerig, war alles möglich. Frisch geduscht, etwas ausgeruht spazierten die neun „Rätia-Bewohner“ zum Hotel Glenner. Wir wurden von den sieben Damen, die dort untergebracht waren, empfangen. Alle wollten von Katy wissen, wie es Therese geht. Sie hatte Elle und Speiche gebrochen und wurde gleich operiert. Wir freuten uns auf's Nachtessen. Drei Menus und zwei Vorspeisen hatten wir zur Auswahl . Die Portionen waren reichlich und sehr gut. Der Koch hatte bei meiner Reservation im Frühling nicht zu viel versprochen, als er sagte: „ wir kochen besser....“ Frau Müller bediente uns vorzüglich und sehr herzlich. Ich bedankte mich nochmals für die Hilfe in unserer Notsituation am Nachmittag. Nach dem Znacht fuhr Frau Müller nochmals mit Katy ins Spital um Therese's Rucksack zu bringen. In der Zwischenzeit räumten wir alles Geschirr in die Küche, um Frau Müller beim Aufräumen zu helfen. Sie hat es sehr geschätzt, als sie vom Spital zurück kam. Die „Rätia-Gäste“ und Heidi, die in einem dritten Hotel untergebracht war, spazierten ins Hotel zurück. Einige gönnten sich noch einen „Schlummertrunk“ vor dem Schlafengehen.

dr-ausflug 2014 02Nach einem in allen Hotels reichlichen Frühstück trafen wir uns beim Bahnhof. Wir schrieben noch eine Karte für Therese und Eine für Clärli. Um 9:30 Uhr fuhren 14 Damen mit dem Bus nach Laax-Flims, drei Damen besuchten zuerst Therese im Spital und kamen eine Stunde später nach. In Flims Waldhaus regnete es, sodass wir mit Regentenue zum Caumasee spazierten. Verschiedene Wege führten zum See runter, unter anderem eine Standseilbahn. Schon gab es wieder drei Gruppen: Die Bahnfahrer, die Wanderer und die Gruppe, die nochmals zur Busstation hoch spazierten, die drei Spitalbesucherinnen abzuholen. Im Restaurant am Caumasee trafen wir uns wieder um schliesslich gemeinsam zum Crestasee zu wandern. Nicht ganz alle, denn Jacky fuhr wieder nach Ilanz zurück um Ihre Ferien im Wallis fortzusetzten. Wir marschierten Richtung Conn. Die architektonisch schöne Plattform „Il Spir“ bot uns einen gewaltigen Tiefblick von gut 300 Höhenmeter in die Rheinschlucht.

Nun wanderten wir weiter durch den Wald zum Crestasee.

Einige setzten sich ins Gartenrestaurant, ein kleineres Grüppchen ans Seeufer zum picknicken. Schon bald dr-ausflug 2014 03wurden wir dort von Enten belagert, die auch ein paar Brocken von unserem Brot bekamen. Den Kaffee tranken wir dann im Restaurant. Das Essen wurde relativ spät serviert, sodass es nochmals hektisch wurde. Ich wollte rechtzeitig losmarschieren, um unseren reservierten Bus nicht zu verpassen. Doch wir kamen rechtzeitig zur Busstation und richteten uns mit Regenschirm auf eine längere Wartezeit ein.

Doch schon nach zehn Minuten hielt ein leerer Bus, viel früher als erwartet, und fuhr uns direkt nach Chur zum Bahnhof. Somit hatten wir genügend Zeit, uns im reservierten Bahnabteil gemütlich für die lange Fahrt einzurichten. Fahrpanmässig trafen wir um 18:30 in Basel ein. Es waren zwei erlebnisreiche und schöne Tage. Ich hoffe, es hat Allen gefallen, den Wanderfreaks, den Genusswanderern, den Wenigwanderern, den Teilstreckenwanderern und auch unserer Therese, deren Bruch hoffentlich baldwieder geheilt ist.

 

dr-ausflug 2014 04

 

Die Jahre fliegen einfach so vorbei. Ich habe den Eindruck, dass sich in den 10 Jahren, seit ich diese Damengruppe übernommen habe, nicht viel geändert hat.  Ein harter Kern von etwa zehn Turnerinnen kommt regelmässig am Donnerstagabend in die Vogesenhalle. Wir haben ein paar neue Kolleginnen dazu gewonnen, andere, ältere Turnerinnen haben aufgehört. Es ist aber immer eine angenehme Gruppe, mit der man auch gerne mal ausserhalb der Gymnastikstunde zusammen ist. Da werden gemeinsam Führungen in Basel organisiert, oder zusammen Winterferien in Brigels verbracht. Einige waren an der letzten Walking-night dabei, die in Münchenstein stattfand. Unser Damenriege-Ausflug, an dem jeweils auch einige passive Turnerinnen dabei sind, führte uns letztes Jahr auf den Moléson und in die Schoggifabrik Cailler. Nicht vergessen darf man die rege Beteiligung an Vereinsanlässen. Die Damenriege ist meistens gut vertreten auf der "Helferliste". Sogar für den Auftritt an der Jahresfeier sind immer noch ein paar Turnerinnen zu begeistern.

Es ist toll zu sehen, wie fit und unternehmungslustig diese Damen noch sind. Ist das einfach Zufall, oder liegt's an Ihren Genen, oder darf ich mir als Ihre Gymnastikleiterin auch eine kleine Scheibe von diesem Gesundheits-Erfolg abschneiden? Wichtig ist ja auch die gute Gemeinschaft, die wir pflegen.

Der Schwerpunkt meiner Gymnastik hat sich in den vielen Jahren etwas verlagert. Waren vor zehn Jahren noch mehr Ausdauer-Elemente dabei, konzentriere ich mich heute eher auf Kraft, Koordination und Gleichgewicht. Auch der Spass darf dabei nicht fehlen. Zum Abschluss der Turnstunde werden denjenigen, die möchten, in der Dusche der Rücken geschrubbt. Leider rennen wir jeweils dem Wasserstrahl nach, weil die Duschen nach allen Seiten spritzen, nur nicht dorthin, wo wir's gerne möchten! Wer will, geht noch in die Beiz und lässt den Abend mit einem "Schlummertrunk" ausklingen.

Wer Lust hat, bei uns mit zu machen, kommt einfach mal am Donnerstagabend um 20 Uhr in die Vogesenhalle. Wir freuen uns, neue Turnerinnen begrüssen zu können.

Die Damenriege vom TV St. Johann hat am 26./27. August 2013 einen wunderbaren Ausflug ins Lötschental erlebt.  Ein ausführlicher Bericht folgt später im Mitteilungsblatt und auf dieser Homepage!

   
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