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TV St. Johann 2

 

             vd2 2016 03 Liga: 4. Liga
Kader:

13 Spielerinnen

  9 Lizenzierte
  2 Mittrainierende 
  2 Pausierenden

Ziele:
  • In der 4. Liga vorne mitmischen
  • Verbessernung der individuellen Technik
  • Optimierung Zusammenspiel
  • Koordination, Kondition, Kraft
  • Spass am Volleyball
vd2 2016 04 Programm:     
  • Meisterschaft
  • Besuch von 1-2 Turnieren pro Jahr
  • internes Vereinsturnier
  • Quer durch Basel
  • Skiweekend
  • Jahresfeier
  • weitere "Events"

Weiteres:               Trainingsgemeinschaft mit TV St. Johann 3
(Möglichkeit zur Teilnahme am Training beim Damen 3 (Freitag))


Trainingszeiten:

Sommersemester:

Montag, 20:00 - 21:45 Uhr Turnhalle Vogesen, Basel

Wintersemester (Wechselt im Wochentakt):

Freitag, 18:15 - 19:45 Uhr Turnhalle Vogesen, Basel
Freitag, 20:00 - 21:45 Uhr Turnhalle Vogesen, Basel


 

Kontakt:

Bei Fragen kannst Du Dich ungeniert bei unserer Teamverantwortlichen Vera melden unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Die Saison 2010/2011 schlossen wir auf dem 4. Platz von 8 Team’s ab. In der Folge haben sich verschiedene Spielerinnen dazu entschlossen, entweder in ein anderes Team zu wechseln oder mit dem Volleyball aufzuhören. So wechselte Andrea zu Jasmin ins Damen 1, weil ihr der Freitag als Trainingstag schon länger ein Dorn im Auge war. Stef musste aus gesundheitlichen Gründen aufhören (der Arzt hat ihr vom Volleyball abgeraten). Noe war mit der geplanten Auswanderung nach Spanien auch nicht mehr verfügbar und so durften wir wieder mal nach neuen Spielerinnen Ausschau halten. Bis Mitte Jahr war das Team wieder komplett und wir konnten Marisa, Laura + Irem auf interessante neue Spielerinnen zurückgreifen. Das Kader bestand somit aus 11 Spielerinnen!

 

Rangliste Saison 2011/2012
  Team Spiele Siege Niederl. GS SP Pkt. SQ PQ
1. TV Arlesheim D1 12 12 0 36:01:00 924:591 36 36.00 1.56
2. VBTV Riehen 12 8 4 26:20:00 1052:956 24 1.30 1.10
3. Sm' Aesch Pfeffingen 4 12 5 7 24:24:00 1024:985 17 1.00 1.04
4. TV St.Johann 2 12 5 7 22:26 982:1056 16 0.85 0.93
5. VBC Gelterkinden D2 12 5 7 18:28 904:1033 12 0.64 0.88
6. HduS Reinach 12 4 8 20:31 1013:1107 11 0.65 0.92
7. VB Ettingen 12 3 9 13:29 816:987 10 0.45 0.83

 

Die Saison 2009/2010 schlossen wir auf dem 7. Platz von 8 Team's ab. Damit war der Ligaerhalt knapp geschafft und wir konnten die neue Saison in der 4. Liga planen. Nach der Bestandsaufnahme anlässlich der Teamsitzung wurde folgendes bekannt: Christelle will für ein Jahr pausieren. Noe macht einen längeren Aufenthalt in Spanien und wird erst für die Rückrunde zur Verfügung stehen. Janine wird nach den Sommerferien wieder ins Training einsteigen und Arina wird für die nächste Saison ebenfalls nicht zur Verfügung stehen. Als Weiteres nimmt Marina ein Time-Out und wird lediglich mittrainieren, wenn es ihr möglich ist. Zusätzlich gelangte das Damen 1-Team mit der Bitte um Personal an mich heran, welche ich an das Team weiterleitete. Jasmin hat sich dazu entschlossen, dieser Bitte für ein Jahr nachzukommen und beim „1" zu spielen. Somit reduzierte sich das Team von 12 im Sommer auf ca. 6-7 Spielerinnen was für die Meisterschaft klar zu wenig waren. Also war „Nachschub" angesagt, welchen wir mit Séverine und Claudia bereits sehr schnell bewerkstelligen konnten. Nun konnte die nächste Saison geplant werden. Als Ziel wurde der Aufstieg angepeilt, welcher mit diesem Team eigentlich möglich sein sollte. Es zeigte sich aber, dass der Sommer sehr kurz war und der Trainingsbesuch ebenfalls zu wünschen übrig liess. Ebenso gelang es mir nicht, genügend Spieleinnen für ein Turnier zusammenzubekommen. An 3 Trainingsspielen testeten wir die neue Zusammensetzung erreichten unterschiedliche Erfolge. Leider traten wir auch an diesen Spielen nicht in der kompletten Zusammensetzung an und somit starteten wir in eine ungewisse Saison mit den folgenden Spielerinnen: Vera, Daniela, Andrea, Janine, Julia, Noe (Rückrunde), Stef, Claudia, Séverine und Patricia. Auch neben dem Feld oder der Halle ist in diesem Jahr einiges gelaufen. Aileen (Tochter von Janine) kam am 23. Februar 2010 zur Welt. Bei Arina und Beat erblickte Elena Catarina am 31. August 2010 das Licht der Welt. Janine heiratet ihren Patrick am 11. September 2010 und am gleichen Tag heiratete an anderer Stelle Claudia ihren Alain.

Die Meisterschaft begann mit einem verschobenen Spiel am Geburtstag von Claudia. Leider hatten wir ausser dem Geburtstag nach dem Spiel nichts mehr zu feiern, da wir mit einer ärgerlichen 2:3 Niederlage nach Hause durften. Das zweite Spiel gegen Allschwil setzte eine 1:3-Klatsche ab und es zeigten sich die Trainingsdefizite in Form von fehlender Konstanz und Zusammenspiel. Im dritten Spiel gegen Bretzwil fuhren wir dann zwar die ersten beiden Punkte ein, jedoch bereits im Spiel gegen Frenkendorf setzte es wieder eine Niederlage ab. Gegen Binningen und gegen Laufen gewannen wir zwar jedoch überzeugten mich auch diese Siege nicht richtig. Es gab immer wieder Phasen, wo nicht wir die Punkte machten sondern der Gegner die Fehler! Mit der unnötigen Niederlage gegen Brislach schlossen wir die Vorrunde auf dem 5. Platz ab. Das angesagte Ziel war in weite Ferne gerückt.

Die Rückrunde begann zwar (wie die Vorrunde) ebenfalls mit einer 2:3-Niederlage, aber konnten wir doch ein paar Punkte mehr machen. Bedenklich war nur, dass wir gegen den späteren Gruppen-Siebten zwei Mal verloren haben. Die 3:0-Niederlage gegen Brislach von der Vorrunde machten wir mit einem 3:1-Sieg wett und mit dem 3:0-Sieg gegen Bretzwil setzten wir uns ein bisschen von den Abstiegsplätzen ab. Gegen Allschwil (Gruppensieger) waren wir dann aber wieder chancenlos und verkauften uns auch etwas zu billig. Mit etwas mehr Selbstvertrauen und Konstanz wäre mehr als nur ein Gewinnsatz möglich gewesen. Die letzten 3 Spiele gewannen wir zwar, jedoch war natürlich der einte oder andere unnötige Satzverlust zu verbuchen.

Zusammenfassend kann ich aber trotzdem ein paar Erfolge verzeichnen: Wir haben in der Rückrunde nur 2 Spiele verloren. Die Rückrunde war das erste Mal seit langem besser wie die Vorrunde. Wir haben keine Verletzungen innerhalb des Teams gehabt. Wir schliessen die Saison auf dem 4. Platz ab und machen uns jetzt Gedanken über die nächste Meisterschaft. Auch jetzt wird sich dieses Team wieder verändern und ich bin gespannt, welche Herausforderung auf mich wartet. Ich freue mich auf jeden Fall schon jetzt darauf.

 



 

Nach dem Abschluss unserer ersten Meisterschaft in der 4. Liga (Ziel: Ligaerhalt; siehe Jahresbericht letztes Jahr) konnten wir uns freuen, auch die nächste Meisterschaft in dieser Liga zu bestreiten. Wir schlossen die Meisterschaft auf dem abstiegs-ungefährdeten 5. (von 8) Platz ab und konnten das Saisonziel als erreicht feiern.

Der Rückblick auf die vergangene Saison und die Planung der Vorbereitung ergaben folgendes Bild: Das Team bleibt praktisch unverändert und mit der Rückkehr von Daniela (will noch eine letzte Saison spielen) konnte ich mit den 10 Damen beruhigt und ohne personelle Sorgen mit der Vorbereitung beginnen. Als Ziel wurde einer der Podestplätze in der Gruppe angepeilt. Die Vorbereitung und die Trainings durchliefen im Sommer jedoch sehr durchzogen und dies zeigte sich durch die Trainingspräsenz und der daraus resultierenden Spiel- und Ballpraxis. Die besuchten Turniere und Trainingsspiele zeigten diverse Mängel im Bereich Abnahme und Angriffseffizienz. Die Zuatztrainings in den Herbstferien sollten diese Mängel beheben und ob es etwas nützte, lest Ihr weiter unten.

Doch zuvor noch etwas zu den Aktivitäten während dem Jahr: Am Quer durch Basel auf dem Barfi und den KuTu-Tagen im Niederholz in Riehen sah man die Damen als fleissige Helferinnen und zeigten so, dass auch sie ihren Teil zu unseren Vereinsaktivitäten beigetragen haben. Neben den Beach-Abenden am Dienstag trafen sich vereinzelte auch zu gelegentlichen Jogging-Ausflügen oder „Spontan-Beach-Sessions" in der Umgebung von Basel.

Anfangs August fand das „Kennenlern-Wochenende" in Hallau statt. Dieser Anlass war sicher ein Highlight der geselligen und für uns auch in sportlicher Hinsicht. Die Berichte dieses Anlasses habt Ihr sicher bereits gelesen. Es zeigte sich, dass man auch nach einer (sehr) kurzen Nacht mit wenig Schlaf eine gute sportliche Leistung bringen kann. Unsere Gegnerinnen (3. Liga) hatten uns noch im letzten Jahr geschlagen, was Ihnen dieses Jahr nicht mehr gelang. Müde und zufrieden konnten wir den Rückweg nach Basel in Angriff nehmen.

Ein besonderer Anlass war auch der Ausflug nach Russwil. Dieses Turnier galt als Standortbestimmung vor der Meisterschaft. Da wir weder die Stärke der dortigen Liga noch die der antretenden Teams kannten, starteten wir zu früher Stunde am Samstag eine Fahrt ins Ungewisse. Nach mehr oder weniger spannenden Spielen konnten wir jedoch spätabends mit einen neuen Matchball und dem Turniersieg nach Hause reisen.

Nun aber zurück zur Meisterschaft: Am 14. November 2008 fand unser erstes Spiel gegen Kaiseraugst statt. Alle Team's unserer Gruppe waren schon voll in der Meisterschaft, welche schon rund einen Monat früher begann und wir wussten zu diesem Zeitpunkt absolut nicht, unsere Stärke einzuschätzen. Das Spiel begann mit einer deutlichen Satzniederlage, welche zwar durch einen Zwischenspurt noch etwas beschönigt werden konnte. Diesen Satz habe ich verpasst, da zu diesem Zeitpunkt das Spiel der Damen 3 in der anderen Halle noch nicht fertig war. Nach meinem Eintreffen steigerte sich das Team jedoch deutlich und die Nervosität wurde zusehends kleiner. So konnten die Sätze 2-4 deutlich zu unseren Gunsten entschieden werden. Mit dem ersten Sieg gingen wir den Rest der Vorrunde an und gewannen alle Spiel ausser dem wichtigsten, gegen Gelterkinden. Trotz der Niederlage gegen den direkten Verfolger konnten wir die Vorrunde auf dem ersten Platz beenden.

Für die Rückrunde zeigte sich, dass die wenigen Trainings währen der Meisterschaft nicht sehr förderlich sind und so wurden die Spiele knapper und so verloren wir unser erstes Spiel im neuen jahr ausgerechnet gegen unseren Trainingsgegner Tenniken, welcher nach einem 1:0-Rückstand derart aufdrehte, dass wir kein Mittel mehr fanden, das Spiel zu gewinnen. Da aber auch Gelterkinden gegen Liestal Punkte abgab, war bis zur direkten Begegnung noch alles offen. Zu dieser Begegnung kopiere ich den Bericht des Gegners von deren Homepage. Er gibt das Geschehene ziemlich gut wieder:

Das Damen 2 setzt sich mit einem 3:0-Auswärtssieg beim TV St. Johann an die Tabellenspitze der 4.-Liga-Gruppe B.

Rolf. Nach zwei eher schwachen Leistungen gegen eher schwache Gegner trat das Damen 2 beim TV St. Johann an, welcher nur dank des besseren Satzverhältnisses vor den Gelterkinderinnen die Tabelle anführte. Von Beginn des Spiels an war die Gelterkinder Mannschaft gegenüber den vorherigen Spielen kaum wiederzuerkennen. Alles, was zuletzt gefehlt hatte, war plötzlich wieder da: Freude am Spiel, Übernahme von Verantwortung, Optimismus, Siegeswille. Offenbar wirkte die Affiche des Spitzenkampfes so motivierend, dass jede einzelne Spielerin "voll da" war.
So ist die Geschichte des Spiels schnell erzählt. St. Johann hatte praktisch keine Chance. Wenn der Leader doch einmal etwas aufkam oder sich bei Gelterkinden ein Leistungsloch abzeichnete, machten die Baslerinnen mit Servicefehler ihre eigenen Chancen zunichte. Eine sehr gute Gelterkinder Leistung und eklatante Schwächen in entscheidenden Momenten bei St. Johann führten zusammen zu einem klaren 3:0-Auswärtssieg für den VBC Gelterkinden. Seither grüsst das Damen 2 von der Tabellenspitze.

Nach diesem Spiel folgte noch ein knappe 2:3-Niederlage gegen Liestal und somit war der erste Gruppenplatz ausser Reichweite. Die Ausgangslage für das letzte Spiel war aber trotzdem sehr speziell. Waldenburg hatte eine sehr gute Rückrunde und konnte mit einem Sieg gegen uns die Saison auf 2. Platz beenden. Liestal hätte uns sogar in diesem Fall sogar noch vom angestrebten 3. Platz verdrängt. Was Waldenburg aber nicht wusste, ist das dies nur mit einem 3:0-Sieg gegen uns möglich war. Bei uns wurden solche Überlegungen (Rechenspiele) aber nur vom Trainer und (wie ich nach dem Spiel erfahren habe) von Vera gemacht Das Team wusste als nichts vom drohenden „Unheil". Das Spiel gegen die starken Waldenburgerinnen (Samstagabend, 16:00 h vor dem Ausgang) begann sehr harzig und jeder Punkt wurde hart umkämpft. Der erste Satz ging 26:24 an die Gastgeberinnen und sie setzten mit dem 2. Satz (25:19) nach. Der dritte Satz konnte für sie alles klar machen und sie schnupperten bei einer komfortablen 24:16-Führung und neun (9!!!!) Matchbällen am 2. Platz der Gruppe. Sie hatten jedoch die Rechnung ohne die Nerven von Janine gemacht, welche ihre Anspielserie durchbrachte und wir den Satz nach 10 abgewehrten Matchbällen schliesslich mit 28:26 gewannen. Das Selbstbewusstsein des Gegners war danach etwas angeschlagen und so ging auch der 4. Satz an uns. Im 5. sah es dann nach einer klaren Sache aus und es passierte und eigentlich das Gleiche wie unseren Gegnerinnen im 3. Satz. Wir gaben eine klare Führung aus der Hand und verloren diesen schussendlich mit 20:18. Die Gegnerinnen freuten sich über ihren Sieg und wunderten sich, dass auch wir uns freuten. Dank den beiden gewonnenen Sätzen hatten wir unseren 2. Platz erreicht und somit auch das Saison-Ziel. So kam es, dass die Waldenburgerinnen trotz Sieg mit hängenden Köpfen die Halle verliessen.

Rangliste:


Mannschaft

Anzahl  
  Spiele

Punkte  

Gew.
  Sätze

Verl.
  Sätze

Satz- quotient

Gew.
  Bälle

Verl.
  Bälle

Ball-
  quotient


VBC Gelterkinden 2

14

24

37

13

2.846

1141

939

1.215

TV St. Johann 2

14

18

32

21

1.524

1202

1076

1.117

SV Waldenburg 1

14

18

31

23

1.348

1226

1150

1.066

Gym Liestal 2

14

18

31

23

1.348

1178

1109

1.062

Kaiseraugst 1

14

14

28

28

1.000

1117

1179

0.947

VBC Tecknau 1

14

12

23

28

0.821

1111

1110

1.001

VBC Tenniken

14

6

18

36

0.500

1080

1196

0.903

BTV Basel 2

14

2

11

39

0.282

888

1184

0.750

 

Fazit zur Meisterschaft aus der Sicht des Trainers: Das Damen 2 ist ein sehr motiviertes und ehrgeiziges Team. Die Problematik mit der schlechteren Rückrunde gibt mir eine zusätzliche Aufgabe, welche ich lösen muss. Ebenso gilt es, die Konstanz innerhalb des Teams zu fördern. Es macht aber auf jeden Fall Spass, dieses Team zu trainieren und sie an die Spiele zu begleiten (auch wenn es manchmal Nerven kostet!)

Diese Meisterschaft spielten in diesem Team:

H Arina Mathys, Andrea Suter, Janine Wyttenbach

N Daniela Ammaturo, Stef Bertei, Noemi Fernández, Marina Kvrgic, Jasmin Sitton

P Vera Delwel, Christelle Gasser

Nun beginnt die Planung der nächsten Saison und mein Ziel ist es, den Abgang von Daniela (angekündigt vor einem Jahr) aufzufangen, sowie eine dritte Passeuse und eine zusätzliche Hauptangreiferin ins Team zu bekommen. Ich freue mich auf die Vorbereitungsphase und bin motiviert, mit dem Team zu arbeiten. Danke an Arina für Ihre Schiri- und allen Schreibern für ihre Einsätze!



Als eine der Neuen in der Mannschaft, habe ich die Ehre den Jahresbericht schreiben zu dürfen. Also, ich kann leider keinen Vergleich zum Vorjahr ziehen, jedoch kann ich über die turbulente Saison berichten, in der es galt, das gesteckte Ziel zu erreichen. Mir wurde nämlich gesagt, dass die letzte Saison auf dem hervorragenden 2. Platz beendet wurde und so wollten wir natürlich auch in diesem Jahr unter die vorderen Ränge gelangen. Aber zuerst galt es mal ein Team zu formen, in dem es doch einige Abgänge gab und wiederum neue Spielerinnen hinzugekommen sind.

Ich wurde von Anfang an ins Team integriert und verstand mich auch sehr gut mit allen. Das Training, welches jeweils freitags von 18:30h-20:00h oder von 20:00h-21:30h stattfand, wurde anfangs recht gut besucht und somit konnten wir viele Übungen machen und vom Training profitieren. Die Saisonvorbereitung wurde vor allem dazu genutzt, um sich an die neue Verteidigungsstrategie zu gewöhnen. Leider nahm die Trainingsteilnahme nach den Sommerferien und während der Saison drastisch ab. Teilweise waren nur 3 Spielerinnen in der Halle. Da war es gut, dass sich ein paar aus dem Damen 3 dazu motivierten, vor ihrem Spiel das Training und zu besuchen. Somit konnten doch noch verschiedene Übungen gemacht werden, welche aber nicht das Zusammenspiel innerhalb des Team's förderten. So kam es immer wieder zu Verständigungsproblemen während den Spielen. Auch die Abnahmen liessen zu wünschen übrig (ja ich weiss Christian, auch meine ).

Nun zu den Spielen. Da wir leider an keinem Turnier teilnehmen konnten, mussten wir mit lediglich zwei absolvierten Trainingsspielen in die Saison starten. Wir hatten uns für den Cup angemeldet, und somit war unser erstes Spiel ein Cupspiel, das wir gegen die 2. Liga-Team des TV Muttenz bestreiten mussten. Mit gemischten Gefühlen aber mit genügend Kampfgeist und Verstärkung von 2 Spielerinnen aus dem Damen 1 stürzten wir uns ins Spiel. Ich muss sagen, wir haben uns sehr gut geschlagen. Die Verteidigung stand, die Pässe waren gut und auch im Angriff wurde Druck gemacht. Am Ende hat es leider nicht zum Sieg gereicht, doch voll motiviert und mit neuem Kampfschrei „HAKA" sahen wir der kommenden Meisterschaft entgegen. Der Auftakt ist uns leider nicht so gelungen. Im ersten Meisterschaftsspiel konnten wir nur einen Satz für uns entscheiden. Beim nächsten Mal läufts besser und wir haben noch unser neu erfundenes Liedchen „Leider konnten wir nicht gewinnen, duda duda..." geträllert. Dieses ist aber dann mit der Zeit verschwunden und auch der Kampfschrei hat nicht überlebt, denn schnell wurde wieder zum „SPEUZ" gewechselt. Die Vorrunde beendeten wir mit zwei gewonnenen Spielen in der Tasche. Wir nahmen uns fest vor, die Rückrunde besser zu bestreiten. Die Rückrunde verlief dann aber in etwa gleich. Wie dort die einzelnen Spiele verliefen, kann ich leider nicht sagen, da ich fast die ganze Rückrunde wegen einer Verletzung nicht dabei war. Ich werde euch nächste Saison wieder auf dem Feld unterstützen!

Wir sind nun an der Ende der Saison angelangt und es ist nur noch ein Spiel ausstehend. Ich bin zuversichtlich, dass wir dieses noch gewinnen und die Rückrunde somit besser als die Vorrunde, nämlich mit 3 Siegen, beenden werden. Somit wäre das Ziel von Christian erreicht, eine bessere Rückwunde als Vorrunde gespielt zu haben.

Wir haben in den Spielen gut gekämpft und Einsatz gezeigt. Teilweise haben wir etwas früh aufgegeben und dem Gegner mit vielen Eigenfehlern geholfen. Doch es gab auch hervorragende Aufholmanöver und der Wille war da, konnten wir doch jedes Spiel, das auf 5 Sätze hinauslief, für uns gewinnen.

Obwohl wir es nicht unter die vorderen Ränge geschafft haben, denke ich, wir haben die Saison recht gut bestritten, wenn man bedenkt, dass einige Spielerinnen die halbe oder sogar die ganze Saison ausfielen und sich die Verbliebenen auf anderen Positionen beweisen mussten. Für die nächste Saison zeigen wir hoffentlich viel Trainingsanwesenheit und vollen Einsatz mit allen Zurückgekehrten und neuen kleinen Fans, denn für Nachwuchs ist gesorgt;-)!

Anmerkung des Trainers

Das Ziel, die Meisterschaft unter den ersten drei Plätzen der Gruppe abzuschliessen wurde deutlich verfehlt. Der Ligaerhalt wurde zwar geschafft, aber auch in diesem Jahr verlief die Rückrunde deutlich schlechter wie die (mässige) Vorrunde. Die erklärt sich einerseits mit der erwähnten Trainingskonstanz von gewissen Spielerinnen, der neuen Zusammenstellung des Team's und der fehlenden Möglichkeit, währen der Meisterschaft mit einer konstanten Mannschaft zu trainieren bzw. zu spielen. Personell konnten wir mit Patricia, Julia und Daniela drei tolle, neue Spielerinnen gewinnen, mussten aber ab Oktober auf Janine und in der Rückrunde auf Arina verzichten. Beide hatten das Glück, schwanger zu werden und konnten uns somit nur vom Spielfeldrand aus unterstützen. Auch fiel Patricia unfallbedingt für mehrere Spiel aus. Das Team der letzten Meisterschaft bestand aus Christelle, Vera, Daniela, Arina, Andrea, Janine, Julia, Marina, Noe, Stef, Jasmin und Patricia. Nun gilt es, die Spiele auszuwerten und die Ziele für die nächste Saison mit dem Team zu planen.

Tabelle

Platz

Team

Spiele

Siege

Niederlagen

Gewinnsätze

Spielpunkte

Punkte

Satz-Q.

Punkt-Q.

1

BTV Basel 1

14

12

2

40:12

1240:947

24:4

3.3333

1.3094

2

DR Nunningen

14

12

2

37:15

1199:970

24:4

2.4667

1.2361

3

VBC Mü'stein 2

14

9

5

32:23

1179:1105

18:10

1.3913

1.0670

4

VBC Tecknau 2

14

8

6

30:26

1181:1119

16:12

1.1538

1.0554

5

VBC Brislach 2

14

7

7

30:28

1173:1192

14:14

1.0714

0.9841

6

VB Ettingen 1

14

4

10

23:35

1096:1269

8:20

0.6571

0.8637

7

TV St. Johann 2

14

4

10

18:36

1042:1193

8:20

0.5000

0.8734

8

Gym Liestal

14

0

14

7:42

860:1175

0:28

0.1667

0.7319



Hier der Jahresbericht der Damen 2, welche dieses Jahr nach dem Abschluss der Meisterschaft 2006/2007 in die 4. Liga aufgestiegen sind. Der TV St. Johann hat somit erstmalig zwei Damen-Team's in der 4. Liga und als Ziel wurde natürlich der Liga-Erhalt gesetzt.

Nach der Ankündigung, dass Daniela uns während der Saison 2007/2008 auf einem längeren Auslandaufenthalt weilt, musste ich mir überlegen, wie ich die verbleibenden 7 Damen (Arina, Christelle, Marina, Noe, Janine, Jasmin + Vera) verstärke, damit wir dieses Ziel erreichen. Als Weiteres teilte mir Tanja mit, dass Sie sicher für ein Jahr für ein Praktikum nach Chur geht und ebenfalls nicht für die Meisterschaft zur Verfügung steht.

Es galt also, zwei Damen als Verstärkung aus dem anderen Team zu verschieben. Nach reiflicher Überlegung viel meine Wahl auf Stef, welche von mir ein Jahr zuvor in die „Plausch-Liga" verbannt wurde, weil Sie aus beruflichen Gründen zu wenige Trainings besucht hatte. Zusätzlich entschied ich mich für Andrea, welche aus meiner Sicht die fehlende Position am besten besetzen konnte und auch als Mensch ideal in das Team passen sollte. Nun galt es, die beiden „Neuen" ins Team zu integrieren. Wie das gelungen ist, erfahrt Ihr aus dem Bericht von Andrea:

Backstage Damen 2 von Andrea

d2 2008aObwohl ich erst seit etwas mehr als einem Jahr beim TV St. Johann Volleyball spiele und deshalb wenig bis gar keine Vergleichsmöglichkeiten habe, würde ich zusammenfassend sagen: Es war ein bewegtes Jahr mit technischen Veränderungen, erneuerten Trainingseinheiten und emotionalen Ups and Downs – ausgelöst sowohl durch spielerische Leistungen als auch durch zwischenmenschliche Energien.

Bis Anfangs 2007 war es noch die Regel, dass die beiden Teams D2 und D3 am Freitagabend gemeinsam von 18-20 Uhr durch die Halle jagten. Als wir aber mächtigen Zuwachs bekamen, gesellten sich nebst den neuen Spielerinnen auch Platzprobleme zu uns. Es stellte sich die Frage, ob das Training in diesem Rahmen genügend effizient sein würde um den neuen Herausforderungen, denen sich beide Teams in der kommenden Saison stellen würden, gerecht zu werden.
Im Rahmen der Teamsitzung vom 12. April 2007 wurden deshalb nicht nur die Teams teilweise neu zusammengestellt, sondern auch separate Trainingseinheiten angestrebt um die Trainings besser auf die konkreten Bedürfnisse der Teams abstimmen zu können. Dies war wohl zwar für die Verbundenheit zwischen den beiden Teams nicht sonderlich förderlich, aber der technischen Leistungsverbesserung sehr zuträglich. An dieser Stelle: Bravo Christian. Du hast nicht nur sehr viel Arbeit auf deine Schultern geladen, sondern es auch geschafft zu erkennen woran die einzelnen Spielerinnen vermehrt arbeiten sollten und diese Erkenntnis in tollen, anspruchsvollen Trainings umgesetzt.
So ist es also dazu gekommen, dass sich die beiden Damen-Teams 2 & 3 nun nicht mehr in den Trainings begegnen, sondern vielmehr in der Umkleidekabine, auf dem Beachfeld, bei Ausflügen und Turnieren oder auf dem Zuschauerbänkli, wenn es darum geht das jeweils andere Team bei einem Spiel anzufeuern.

Nachdem wir auch einige Missverständnisse und Unklarheiten zwischen Trainer und Spielerinnen geklärt hatten, nahmen wir neun D2-Mädels mit viel Elan die neuen Trainings ins Visier, und versuchten langsam als Mannschaft zusammen zu finden. Natürlich ist es immer spannend wenn sich Menschen näher kennen lernen und jeder sich in einer neuen Konstellation von Personen und Persönlichkeiten zu Recht finden muss. Diese Erfahrung ist aber noch viel intensiver und die Herausforderung umso grösser, wenn sich diese Menschen in einer Sporthalle begegnen wo man sich so unverhüllt, voller Emotionen und Ehrgeiz, nicht nur kennen lernt sondern zu einem Team zusammenwachsen muss. Ich persönlich bin mit sehr viel Wärme und Verständnis in diesem Team willkommen geheissen und aufgenommen worden. Dies sowohl auf dem Feld, als auch auf dem Bänkli als psychologische Unterstützung und natürlich – und das darf auch nicht vergessen gehen – an sämtlichen anderen Anlässsen die wir im letzten Jahr so gemeinsam erlebt haben. Etwa beim Beachen, am ETF oder bei Hochzeiten und Polterabenden. Nicht zuletzt diese verbindenden Momente motivieren und treiben dazu an, auf dem Feld stets das Beste zu geben.

Mit unserem in Hallau neu erworbenen Wissen - darüber, dass es bis zur 3. Liga noch ein weiter Weg sein würde - im Gepäck, starteten wir in unsere erste 4. Liga Vorrunde. Besonders nachdem unser Selbstvertrauen im ersten Match gegen Riehen wiederhergestellt war stürzten wir uns voller Elan auf die darauf folgenden Gegner. Es folgte eine Phase, in der wir zwar mit viel Power agierten, aber trotzdem regelmässig knappe Niederlagen einstecken mussten. Mit Power alleine war es offenbar nicht getan und der Teamgeist, der für ein harmonisches, reibungsloses Zusammenspiel sorgen sollte, und das eine Quäntchen Glück, das manchmal für einen Sieg unerlässlich ist, schienen uns zeitweise verlassen zu haben.
Doch das „neue" individuellere Training zeigt seine ersten Wirkungen und wird hoffentlich dazu beitragen, dass wir unsere seelisch und spielerisch miserabel gestartete Rückrunde mit einem emotionalen und technischen Hoch beenden können. Der Weg zu einem fulminanten Saisonende ist dank den letzten drei Matches bereits geebnet."

Damit denke ich, das die wichtigste Ereignisse zusammengfasst sind und möchte Abschliessend noch ergänzen, dass das Damen 2 in der laufenden Rückrunde wieder zu einem Team zusammengewachsen ist und mit der Rückkehr von Daniela auch für die nächste Saison genügend Potential für die 4. Liga hat.

Ich werde meinen Teil dazu beitragen und bin überzeugt, dass das Team mitzieht."



   
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