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TV STJ Schneewittli

schneewittli"Es war einmal vor vielen Jahren" ...so fangen nicht nur die Märchen der Gebrüder Grimm an, sondern auch die Geschichte unser Volleyballmannschaft.

Vor einiger Zeit beschlossen die NachwuchsspielerInnen des Turnvereins St. Johanns zwei neue Mannschaften zu gründen. Ihre Verbundenheit kann bis heute an den beiden Namen Schneewittli und Zwärgli abgelesen werden. Aus den märchenhaften Anfängen haben sich inzwischen zwei erwachsene Teams entwickelt. Die Schneewittli bestehen aus dreizehn SpielerInnen, welche auch ausserhalb der Sporthalle oft gemeinsam unterwegs sind. So kann man uns beim Skifahren, Wandern, Rodeln oder Beachvolleyball antreffen.
In den letzten Jahren haben wir meist vorne in der ersten Liga der Basler-Mixed-Volleyballmeisterschaft mitgespielt und sind auch diese Saison auf allen Spielpositionen stark besetzt. Erkennen kann man uns bei sportlichen Erfolgen oder geselligen Festen am Knallen der Sektkorken und unserem freudigen Ruf: "...schäääämmmm...pus".
 
Schneewittli
Jasmin, Denise, Phyllis, Andrea, Céline, Angela, Vera, Sanja, Ralph, Yannick, Roman, Noel, Reto, Martin, Felix + Yves
 
 
Wer’s genauer wissen möchte - Link auf unsere Facebook-Seite: social facebook box blue 64

Sponsoring:   Das Team wird unterstützt von RehaCity Basel             logo-2

 
Trainingszeiten
Dienstag 20:00 - 22:00 Uhr, Turnhalle St. Johann, Vogesenschulhaus
 
Riegenleiterin
Jasmin Sitton
Tel: 078 710 09 05
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Unsere Mixed-Teams STJ Ballefitzer und STJ Schneewittli weden seit dem 1. Juni 2014 von der RehaCity Basel gesponsert. Die RehaCity Basel überzeugt mit Ihrer einfachen und einleuchtenden Philosophie und bietet sich für alle Therapien an. Ein Besuch auf der Webseite lohnt sich. Bitte berücksichtigt das Angebot der RehaCity Basel bei Euren Überlegungen zu einer allfälligen Therapie oder individuellen Trainingsberatung. Hier die Philisophie als Text von der Homepage:


 

logo-2RehaCity Basel, Centralbahnstrasse 20, CH-4051 Basel

 

 

Der Mensch mit seiner Individualität steht in der RehaCIty Basel im Vordergrund. Ob jung oder alt, jede(r) Einzelne erfährt bei uns eine professionelle und sympathische Betreuung.

Die breite interdiziplinäre Erfahrung sowie die enge Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Disziplinen erlauben es uns, Sie im Bereich der Gesundheit ganzheitlich zu versorgen.

Entsprechend Ihren persönlichen Bedürfnissen und Wünsche soll Ihnen auf verschiedenen Ebenen Unterstützung geboten werden. Die RehaCity Basel bietet eine professionelle Beratung bei körperlichen, sozialen und/oder seelischen Problemen – bei Bedarf auch deren Kombination an. Unser Team arbeitet zielstrebig auf eine effiziente und optimale verbesserung ihrer Situation hin.

Unser Motto: «Wir ziehen alle zusammen - für Sie und mit Ihnen - am selben Strick».

Die Schulung der Koordinations- und Reaktionsfähigkeit nimmt bei uns einen zentralen Platz ein. Mit diesem Schwerpunkt «Koordination» wollen wir Ihnen den Weg weisen, wie Sie mit spielerischem Gleichgewichts- und Reaktionstraining mobil und flexibel bleiben.

Die Qualität unserer Arbeit und der Ausbildungstand unserer Mitarbeiter hat für die RehaCity Basel höchste Priorität. Wir legen daher Wert auf regelmässige interne und externe Weiterbildung. So gelingt es uns, Neues mit Altbewährtem zu verbinden.


14 klini schneewittli an de meisterschafft

 

14 klini wittli sins gsi bim saison start,

13 die händ durebisse,

im dokter däm isch`s zhart.

 

13 klini wittlis, händ balle welle fange,

12 händs mitenander gmacht,

ein isch nach Züri gange.

 

12 klini wittlis händ neui spieler gsuecht,

dr joa isch cho luege,

de händsen grad fix buecht.

 

13 tolli spieler stönd jetzt uf ihrem poste,

do entscheidet sich doch dphyllis:

“I glaub i zieh in oste“.

 

12 klini wittlis die wäre jetzt parat,

do macht der yves uf sine ski,

mitem dume e spagat.

 

11 klini wittlis händ versuecht dr balle zbreiche,

doch do chunt scho s`neggst unglück,

d'andrea schlisst dr scheiche.

 

10 klini wittlis die kämpfe grob und gröber,

doch d`saison die isch wie verhäxt,

will ohni Schröder ischs blöder.

 

9 klini wittlis die froge sich: "was wändr?“

DÄNK GWÜNNE!!!! aber sicher nit,

dr reto ohni bänder.

 

3 vo 8ne wittlis händ welle ab in d`sunne,

dr räscht wo no het witers gspielt,

het trotzdäm no chli gwunne.

 

8 klini wittlis die kämpfe ums podest,

doch nur mit ALLNE ZÄMME,

längts für s`meisterfest.

 

Familie Schneewittli und Marco.

Wo war doch gleich das Turnfest in diesem Jahr,
in Biel, dass ist doch sonnenklar.

Womit fuhren wir dort hin,
mit dem Zug, doch es waren nicht alle drin.

Wo wir ankamen auf dem Gleis, stand der Beweis,
dass man in diesem Verein, niemals alleine verreist!

Wo war die Unterkunft und unsere Volleyballhalle, 
in der Schweizer Agglomarationsfalle.

Woanders gäbe es sicher mehr zu entdecken,
hier nur zahlreiche Volleyballrecken.

Ohne Knieschoner lässt sich das Feld nicht gut rocken,
doch wo sind nur meine Socken?

Wo kann ich finden einen von diesen gelben Drecksäcken,
am Strand, am Bahnhof und allen Strassenecken.

Wo ist die Matte und der Schlafsacksack, 
sag du Sack, Zac Zac?

Wo ist die nächste Dose mit dem Strom,
wo das WLAN für mein Telefon?

Wo standen wir am Ende vom letzten Satz,
voller Freude und Stolz auf dem ersten Platz.

Mit dem Bus ging es dann weiter zum See,
in der Tasche ein Päckchen Tee.

Wir fragten uns immer wieder,
wo ist das Gewürz für das Gefieder?

Woher kam der klebrige Fleck in unserer Tasche, 
wohl von der tropfenden Sirupflasche.

Wo ist die Kamara? Wo die Schuhe? 
Wo ist das Billett? Wo die Ruhe?

Wohin sprang der Noel mit einem grossen Satz,
auf den ersten Platz.

Wo fährt denn dieser Bus bloss hin,
nach Octroi, dass macht doch gar keinen Sinn!

Wenn du wirst gefragt, wo ist der Bon,
laufe am Besten schnell davon?

Wo ist der Geist in diesem Satz,
für den Witz hat es einfach mehr Platz.

Wohin sind nur all die Zwerge?
Doch nicht etwa über alle Berge?

Wo Schneewitchen war nicht mehr zu sehen?
fragten wir uns, ob sie sei in den Fängen böser Fehen?

Wo wir brauchten unseren Präsidenten und TK-Leiter,
waren sie stets zur Stelle, unsere treuen Begleiter.

In dem Zug nach Hause begannen wir zu diskutieren,
worüber sollen wir philosophieren?

Wo war dieser Fest nochmal zum Geier?
wo ist der Bericht zu dieser Feier?

Woher kommen all die Fragen,
nach diesen tollen Tagen?

Was soll das sein? Ein Bericht, ein Gedicht, ein Märchen oder Sage,
...das ist nun wirklich nicht die Frage!

Jahresbericht Schneewittli 2012/13 (Mixed-Volleyball 1.Liga, 1.Platz)

Gegenüber dem letzten Jahr gab es zwei personelle Ergänzungen des Mannschaftskaders. Vera und Martin kamen von den "Anderen" in das Team. Stephan spielte mit uns die erste Saisonhälfte und verliess anschliessend Basel auf neuen beruflichen Wegen. Felix ist zu den Passivmitgliedern gewechselt.

Den Sommer verbrachten wir mehrheitlich auf den Beachvolleyballfeldern in und um Basel. Als im Herbst die Tage wieder kürzer wurden und wir den letzten Sand zwischen den Zehen entfernt hatten, freuten wir uns auf den Beginn der neuen Spielzeit. Zur Saisonvorbereitung absolvierten wir verschiedene Turniere. Ein Höhepunkt war die Schweizer Meisterschaft in Genf, an der wir zusammen mit der Mannschaft aus Gelterkinden teilnahmen. Während der Vorbereitungs-turniere konnten wir wertvolle Informationen über unsere Stärken und Schwächen sammeln. In den anschliessenden Trainingseinheiten waren wir dadurch in der Lage uns gezielt auf die neue Saison vorzubereiten. Ein grosses Dankeschön möchten wir in diesem Zusammenhang Jasmin für ihren Einsatz bei allen Spielen und Trainingseinheiten aussprechen. Mit ihrer charmanten, lustigen und anspornenden Art hat sie uns immer ein Lächeln ins Gesicht und einen Muskelkater in die Beine gezaubert.

Der Saisonverlauf ist in diesem Jahr schnell zusammengefasst. Ein starker und euphorischer Start mit drei Siegen in Folge wurde von einer kurzen Verschnauf-pause im vierten und fünften Spiel unterbrochen. Anschliessend waren wir nicht mehr zu stoppen und gewannen alle verbleibenden neun Spiele. Wir freuen uns die Saison als Meister der 1. Mixed-Volleyball-Liga abschliessen zu können. Nur den Mannschaften Allegra und Cappuccinos gelang es uns zu besiegen. Aber auch gegen die Ballefitzer und Gelterkinden erlebten wir spannende Spiele, welche oft erst im fünften Satz entschieden werden konnten.

Unser grosser und durchweg sehr gut besetzter Mannschaftskader war ein deutlicher Vorteil. Ein weiterer Erfolgsfaktor war der starke Zusammenhalt im Team und der gemeinsame Wille und Glaube an den Erfolg. Als schwierig stellte sich allein die Frage des Coachings heraus. In den ersten Spielen verzichtete Jasmin auf ihren eigenen Spieleinsatz, um das Team führen zu können. Zum Ende der Saison setzte sich dann immer mehr das Prinzip der Schwarm-intelligenz durch, bei der je nach Spielsituation einzelne Spieler selbstständig in das Geschehen eingriffen. Was sich in der Theorie chaotisch anhört, hat in den meisten Fällen erstaunlich gut funktioniert.

Neben den sportlichen Erfolgen waren wir auch ausserhalb des Volleyball-platzes aktiv. Wir absolvierten einen Theaterauftritt bei der Jahresfeier und zeigten dabei eine sportliche Neuinterpretation des Märchens "Schneewittchen und die sieben Zwerge". Diese Erzählung der Gebrüder Grimm ist Namensgeber und Bestandteil der Entstehungsgeschichte unserer Mannschaft. In diesem Zusammenhang danken wir Celine ganz herzlich für ihr Engagement, Ausdauer und Geduld bei der Vorbereitung des Theaterstückes. Ihr ist es gelungen während der laufenden Saison aus unserem chaotischen Spielerhaufen eine lustige und funktionierende Theatergruppe zu formen.

Als nächsten Anlass werden wir eine kleine Meisterfeier durchführen und unseren diesjährigen Meisterschaftserfolg gebührend feiern. Für den Sommer sind bereits weitere Aktivitäten geplant. Höhepunkt wird das Eidgenössische Turnfest in Biel sein. Zusammen mit anderen Riegen werden wir an dem nächtlichen Volleyballturnier teilnehmen. Auch die Teilnahme an der Schweizer Meisterschaft in Genf und weiteren Turnieren ist wieder fest eingeplant.

 

Martin Schröder für die „Schneewittli“

 

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„Es war einmal an einem wunderschönen Sommerwochenende im Juni, als Schneewittli mit ihren Zwergen zu den Schweizer Volleyball-Mixed-Meisterschaften nach Genf fuhr. ...“ So oder so ähnlich könnte die moderne Fortsetzung des berühmten Märchens beginnen. Diesmal hieß Schneewittchen jedoch Jasmin und brachte sogleich neun Zwerge mit den Namen Denise, Celine, Vera, Sanja, Noel, Reto, Roman, Stephan und Martin mit. Weitere Zwerge blieben im Wald, …äh Basel, zurück und drückten den tapferen Brüder und Schwestern die Daumen beim finalen Kampf gegen die Könige des Schweizer Volleyballs. Die Eintrittskarte zum Turnier erwarben wir durch die zweite Platzierung in der obersten Spielklasse der Basler Volleyballmeisterschaft.

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Bevor wir jedoch in das Turnier am Sonntag starteten, genossen wir am Tag zuvor einige erholsame Stunden am Genfer See. Trotz des eisigen Wassers sprangen einige unerschrockene Zwerge in die kalten Fluten. Neben der äußeren Abkühlung genossen wir natürlich auch die eine oder andere innere Erfrischung. Abends kehrten wir dann in ein geselliges Restaurant ein und vergaßen bei Speis und Trank schnell, dass wir am nächsten Morgen wieder früh aufstehen mussten.

Bereits kurz nach Sonnenaufgang verließen wir unsere Zwergenbetten in der Jugendherberge. Nach dem Frühstück, der anschließenden Tramfahrt und dem morgendlichen Aufwärmprogramm erreichten schließlich unsere Augen langsam ihre volle Größe. Nach dem ersten Spiel waren wir dann endgültig wach und hatten gemerkt, dass auch dieses Jahr das spielerische Niveau wieder sehr hoch war. Durch Lospech waren wir in einer Art „Todesgruppe“ gelandet, in der auch der spätere Schweizer Meister spielte. Obwohl wir von Spiel zu Spiel unsere Leistung steigern konnten, reichte es jedoch in den drei Gruppenspielen der Vorrunde für keinen Sieg.

Im vierten Spiel trafen wir dann auf Gelterkinden, die Erstplatzierten aus der Region Basel, welche wir durch die regulären Saisonspiele sehr gut kannten. Das spannende und mitreißende „Basler Derby“ ging unentschieden aus, weshalb wir uns schon jetzt auf das nächste Treffen in der neuen Spielzeit freuen. Im fünften und letzten Spiel gelang uns abschließend ein Sieg mit dem wir den elften von zwölf Plätzen belegten. Trotz des bescheidenen sportlichen Ergebnisses hatten wir viel Spaß und waren stolz, dass wir zumindest zeitweise mit den besten Schweizer Mannschaften mithalten konnten. „… und was ist die Moral von der Geschicht: Hab auch als Zwerg keine Angst vor Volleyballriesen, sie können dir das schönste Wochenende nicht vermiesen.“

 

 

   
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